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TRI-STRUCTURE SERIES:

Two-point perspective is used and twisted to construct my analogue virtual environments. The depicted structures evolve from Modernist ideas of compositional balance of colour and form. However, instead of flat shapes, I employ three-dimensional blocks & flat planes that recede towards a horizon. The depicted structures are in constant competition against the patterned background, threatening to reduce the painting to mere decoration.

These small-scale paintings serve as blue prints to generate the Tri-structure sculptures. The three-legged structures are developed from the paintings utilising a prime number sequence to define the scaling of elements and their interconnected positions. This application of prime numbers rejects classical golden ratio proportions, in preference to the sculptures following a crystal-like formation, defined by mathematical sequencing. Utilizing the honesty of grey card, the sculptures are suggestive of pored concrete Brutalist architecture.

The tripod structures may suggest shared metaphors attached to three-legged stools, as created by politicians, economists and even therapists, implying typically; balance, harmony and stability. However, the leg positions are not equidistance and are more akin with a precariously balanced table missing its fourth leg. My paintings neurotically define themselves against mere wall decoration, while the sculptures pose as models of some functional buildings or structures.

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TRI-STRUCTURE SERIE:

Strukturen entwickeln sich aus der modernistischen Idee einer kompositorischen Balance von Farbe und Form. Doch statt flacher Form verwendet Sage dreidimensionale Elemente und flache Ebenen, die zu einem Horizont zurückweichen - aus zwei geometrischen Perspektiven wird so eine virtuelle Umgebung in analoger Form. Die Strukturen befinden sich hierbei in einem ständigen Wettbewerb gegen den Hintergrund und drohen die integrierten Malereien zur bloßen Dekoration verkommen zu lassen.

Diese kleinformatigen Arbeiten dienen dabei der Komposition als Blaupause, um die skulpturale Tri-Struktur entstehen zu lassen. Die auf drei Beinen stehenden Skulpturen sind aus den Gemälden mit Hilfe einer Primzahlsequenz entwickelt, die die Skalierung von Elementen und ihrer Positionen zueinander definieren - die Verwendung von Primzahlen negiert so die Proportionen des klassischen Goldenen Schnitts und gibt durch mathematische Sequenzierung einer kristallartigen Struktur den Vorzug. Graukarton läßt seine Skulpturen reminiszent zu brutaler Beton-Architektur werden.

Die Form des Stativs läßt an dreibeinige Stühle, wie von Politikern, Ökonomen oder Therapeuten verwendet, denken - ein Verweis auf die Trinität von Balance, Harmonie und Stabilität. Allerdings sind die Positionen der Beine nicht gleichmäßig positioniert und insofern eher einem Tisch ähnlich, dem sein viertes Bein fehlt und vorsichtig ausbalanciert wurde. Seine Malereien kämpfen in ironisch-neurotischer Art gegen eine visuelle Wahrnehmung als Wanddekoration, während die skulpturalen Arbeiten als Modelle von funktionalen Gebäuden bzw. Strukturen zu posieren scheinen.